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Vorsicht!!! Ihr Vermögen ist in Gefahr!!! Bail-In Verfahren in der EU seit 2016 umgesetzt…

In Deutschland wurde das mögliche Bail-in von Bankgläubigern auf Basis der BRRD Anfang 2015 mit dem Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) umgesetzt. Der EU-weit einheitliche Abwicklungsmechanismus ist über EU-Verordnung (SRM-VO) in den Ländern unmittelbar anwendbar.  Am 1. Januar 2016 trat in der Eurozone die Abwicklungsrichtlinie BRRD in Kraft, welche eine sogenannte Haftungskaskade der Gläubiger der Bank im Fall einer Schieflage definiert. Aktionäre und Gläubiger der Bank – dazu zählen also die Kunden mit ihren Sparguthaben – müssen auf einen Teil oder auf ihre gesamten Forderungen und Anteile gegenüber der Bank verzichten.

Der erste „Bail-in“ fand während der Bankenkrise auf Zypern im Jahr 2013 statt. Anleger von Banken, die mehr als 100.000 Euro besaßen wurden ohne deren Zustimmung an der Stützung der Banken beteiligt. Ihre Forderungen wurden bis zu 50 Prozent gekürzt. Die Maßnahme beruhte damals nicht auf einem Gesetz, sondern auf Vereinbarungen zwischen der EU und Zypern.

 

100.000 Euro “Einlagensicherung”  und die Lügen der Banken…

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger kritisiert die geltenden Regeln für eine Gläubigerbeteiligung bei der Bankensanierung.

Das Mitglied des Sachverständigenrats hält es für einen Irrweg, neben Anleihengläubigern auch Kundeneinlagen von mehr als 100.000 Euro zur Sanierung einer Bank einzusetzen.

Ökonomen kritisieren die uneinheitliche Praxis. “Das jetzt geltende Regime bietet noch zu viele Ermessensspielräume, zum Beispiel, ob die Instrumente zur Durchsetzung der Haftung überhaupt angewendet werden”, sagte der Wirtschaftsweise Volker Wieland der Zeitung.

In Deutschland ist dies eine Art privatwirtschaftliche Organisation (die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)). Sie erhält ihre Entschädigungsmittel zudem nicht vom Staat, sondern von den ihr zugewiesenen Banken. Diese zahlen jährlich auf Basis ihrer Kundeneinlagen einen bestimmten Beitrag in den Einlagensicherungsfonds ein. Kommt es zu einer Bankpleite, sollen Anleger aus diesem Topf entschädigt werden. Das hört sich in der Theorie wunderbar an (“Banken zahlen für ihre eigenen Pleiten!”), hat in der Praxis aber einen großen Haken: Das Geld reicht nicht aus, um auch nur die Pleite einer mittelgroßen deutschen Bank aufzufangen.

Ende 2014 wies der Bund für den Fonds der EdB ein Vermögen von 1,13 Mrd. € aus. Klingt nach viel, allerdings nur, wenn man es nicht ins Verhältnis zu den Einlagen einer bei Privatanlegern recht bekannten Bank wie der ING-DiBa setzt. Diese wies zum Zeitpunkt unserer Recherche Anfang 2016 Kundeneinlagen in Höhe von 115 Mrd. € aus, also etwa das Hundertfache des Vermögens des Einlagensicherungsfonds. Die Zahlen sind mittlerweile nicht mehr ganz aktuell (ein Update ist in Arbeit), aber es zeigt, in welchem Missverhältnis die verfügbaren finanziellen Mittel zu den Entschädigungsversprechungen stehen….

Das europäische Einlagensicherungssystem

Kennen Sie  EDIS? Nicht, dann sollten Sie das dazu wissen: EDIS ist die Abkürzung für das European Deposit Insurance System, ein Einlagensicherungssystem für die Eurozone. Dieses soll die bisherigen nationalen Einlagensicherungssysteme ablösen.

Nebelkerzen und Rauchwolken

Bei der jetzigen gesetzlichen Einlagensicherung müssen die Banken durch eigene Mittel jedoch (von den oben genannten 100.00 Euro) nur zu 0,8 Prozent durch eigene Mittel absichern!

Ich sage Ihnen: Selbst im noch relativ „sicheren“ Deutschland sind bislang lediglich – und durchschnittlich – 0,4 Prozent der Einlagen abgesichert.Wie auch immer: Selbst im Falle des Crashs nur einer einzigen systemrelevanten Bank nicht ausreicht, weiß inzwischen jedes Kind. Gleich gar nicht, wenn es mehrere sind. Von wegen also  Einlagensicherung = „Absicherung“ !

Sie werden weinen!

EDIS soll bei einer Bankenkrise das Geld der Sparer schützen. Schön und gut, was aber von den Verantwortliche zumeist unter den Tisch gekehrt wird, ist die Tatsache, dass dies vor allem mit deutschem Geld geschehen soll! In Anbetracht der südeuropäischen Crash-Banken, die wackeln und wackeln und jeden Moment umkippen können, keine gute Aussicht für Sie. Ganz im Gegenteil ist das fatal für Ihr Vermögen!

Die deutschen Sparer werden weinen, die übrigen europäischen sich die Hände reiben.

Mario Draghi, seines Zeichens Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) hat endlich ein System entwickelt, mit dem er Jagd auf das größte Vermögen in der EU machen kann: die deutschen – und damit Ihre – Sparguthaben!

Denn mit der Einführung von EDIS sollen zukünftig deutsche Banken – und damit Sie als Sparer – für die maroden Geldhäuser in der Eurozone haften. Unfassbar! Selbst Insider von Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen sind entsetzt.

Wohlweislich des Wissens, was dann auf sie, auf uns alle zukommt!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

 

 

 

 

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